Und es wird ein Spross …

Pünktlich zur Weihnachtszeit – wie sollte es auch anders sein – werden bei uns Bäume gepflanzt. Ich wurde gebeten ein Foto davon zu schießen. Okay, dachte ich. Mit einem Bild ist das nicht gemacht. Um das Ganze in Szene zu setzen, bedarf es mehrerer Bilder.

Es ist frostig, jedoch scheint die Sonne. Wenn das mal kein gutes Zeichen ist?

Die Jungs vom Kirchgärtner-Dienst haben sich um einen der Bäume geschart. Insgesamt sollen heute drei Bäume gepflanzt werden. Da ich nun nicht unbedingt der Baum-Experte bin, musste ich erst mal hinterfragen, um welche Sorte von Baum es sich überhaupt handelt. Ach so, Linden.

Voller Stolz präsentieren die Jungs den Baum der Bäume. Er wird der Erste sein, der in die Erde versenkt werden wird. 

Noch steht man(n) recht locker und lachend dabei. Doch wehe, wehe, wenn ich das Ende sehe. Baum versenkt – Kreuz verrenkt. 
Hier wird gebuddelt. Die Jungs feuern natürlich an.

Das sieht nach Arbeit aus. Mit kritischem Blick wird die Arbeit der anderen gewürdigt.

Wie war das mit dem Kreuz?

Die dicke Wurzel wird gleich versenkt.

Vorher jedoch vom Fachmann inspiziert.

Zwischendurch ein Blick ans andere Ende des Feldes. Auch hier werden erste Vorbereitungen getroffen.

Ein weiterer Baum wird auch hier gleich gesetzt.

Nu geit dat los.

Wie war das mit dem Kreuz?

So manch Einer verdünnisiert sich lieber an die Spitze des Baumes. Das nennt man Weisheit.

Alle Mann Achtung, …
 … Fertig, …

Los! Der sitzt.

Ein wenig später komme ich zurück an den Ort des Geschehens. Warum? Ich denke, da hörst du doch ein Horn? Richtig. Was ist denn hier los?

Auch auf der anderen Seite steht mittlerweile der Baum.

Zur Feier des Tages muss deshalb noch einmal das Horn geblasen werden.

Ich werde freundlicher Weise aufgefordert auch mal das Horn zu blasen. Tja, was ich verschwiegen habe ist, dass ich früher Jagdhorn geblasen habe. Also bekam ich zumindest ein bis zwei Töne aus diesem Teil heraus.

Auch der mittlere Baum ist befestigt. Gut gemacht, Jungs!